Gesellschaft für Bayerische Musikgeschichte

 

Gesellschaft

für

Bayerische Musikgeschichte

e.V.

 

 

     

 

 

Der unten beschriebene neue Band der Denkmäler der Tonkunst in Bayern mit sechs Solokonzerten von Anton Adam Bachschmid wird am Donnerstag, dem 2. Juni 2016,
in einer gemeinsamen Veranstaltung des Instituts für Musikwissenschaft der LMU München sowie der Gesellschaft für Bayerische Musikgeschichte vorgestellt.


Es spielen die Munich Young Classical Players unter der Leitung von Maximilian Leinekugel.

Solist ist Henrik Wiese, der die beiden im DTB-Band enthaltenen Flötenkonzerte spielen wird.

Der Herausgeber des Bandes, Dr. Christoph Großpietsch, wird einen einführenden Vortrag halten:
"Von der Donau an die Altmühl. Anton Adam Bachschmid und seine Konzerte".

Die Veranstaltung findet im Hörsaal A 214 des LMU-Hauptgebäudes statt. Beginn ist 20:00.


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Ein neuer Band der Denkmäler der Tonkunst in Bayern ist erschienen:

Anton Adam Bachschmid (1728-1797):

Sechs Solo-Konzerte für Violine, Flöte und Fagott

Herausgegeben von Christoph Großpietsch, LXII und 245 Seiten, 2014

 

 

Anton Adam Bachschmid (1728-1797) war der letzte Hofkapellmeister am Fürstbischöflichen Hof in Eichstätt vor der Säkularisation. Der aus dem niederösterreichischen Melk stammende Bachschmid wirkte zunächst am Fürstbischöflichen Hof von Würzburg, bevor er 1753 als Kammer- und Hofmusicus nach Eichstätt kam, wobei er angab, das Spiel mehrerer Instrumente zu beherrschen, darunter Violine, Traversflöte, Horn und Violone. Die Position des Hofkapellmeisters bekleidete er von 1773 bis zu seinem Tod im Jahre 1797. Er hat ein Œuvre von weit mehr als 200 Werken aller Gattungen hinterlassen, von geistlicher Musik bis zu Sinfonien, Konzerten und Opern. Nach 1800 ist Bachschmids Werk weitgehend in Vergessenheit geraten.

Christoph Großpietsch hat nun in den Denkmälern der Tonkunst in Bayern einen Band mit sechs Solokonzerten Bachschmids vorgelegt, deren Entstehungszeit zwischen 1763 und ca. 1780 anzusetzen ist. Er beinhaltet zwei Flötenkonzerte, ein Fagottkonzert sowie drei Violinkonzerte. Die Quellen der Werke, die jeweils als Unikate überliefert sind, liegen im Falle der Flötenkonzerte in Eichstätt (Musiksammlung Raymund Schlecht) sowie in der Fürst-Thurn und Taxis Hofbibliothek Regensburg bei den übrigen Werken. Die sechs ausgewählten Konzerte sind mit Streichern sowie zwei Hörnern, bis auf eine Ausnahme auch mit zwei Oboen im Orchester besetzt. Das Fagottkonzert und die drei Violinkonzerte geben zugleich vollständig den erhaltenen Werkbestand des Komponisten wieder. Die nun edierten Werke bereichern den Bestand an Solokonzerten aus dem süddeutsch-österreichischen Raum aus der Zeit der Haydn-Brüder sowie des frühen Mozart.

 

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Am 1. und 2. August 2015 fand im Barocksaal des Stadtmuseums Ingolstadt eine von der
Gesellschaft für Bayerische Musikgeschichte e.V. veranstaltete Tagung

Musik in Bayern zur Zeit Napoleons


statt. Die Veranstaltung war Teil des Rahmenprogramms der Bayerischen Landesaustellung Napoleon und Bayern.

Den genauen Ablauf der Tagung erfahren Sie hier.

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In der Aufsatzredaktion von Musik in Bayern ist es zu einer personellen Neubesetzung gekommen.
Wenden Sie sich für Anfragen bitte an die Geschäftsstelle oder an einen der beiden Aufsatzredakteure:

Dr. Rebecca Wolf
Für Kontaktaufnahme klicken Sie bitte hier

Dr. Stefan Gasch
Für Kontaktaufnahme klicken Sie bitte hier

 

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Die letzte Mitgliederversammlung unserer Gesellschaft
fand am Donnerstag, den 9. Mai 2013 um 10.00 Uhr in Lindau statt.

Am Tag zuvor, Mittwoch, den 8. Mai, fand in Lindau
ein lokalhistorisches Symposium statt.

Den genauen Ablauf der Tagung erfahren Sie hier.

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Die Gesellschaft für Bayerische Musikgeschichte e. V.
veranstaltet gemeinsam mit dem Institut für Musikwissenschaft
der LMU München
vom 25. bis 27. April 2013 ein Symposium

Richard Wagner in München


Besucher sind herzlich willkommen!

Näheres zu dem Symposium erfahren Sie hier.

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Ein neuer Band der Denkmäler der Tonkunst in Bayern ist erschienen:

Friedensgesänge 1621-1651. Musik zum dreissigjährigen Krieg.
Kompositionen von Johannes Werlin, Sigmund Theophil Staden,
Andreas Berger und Melchior Franck.


Herausgegeben von Stefan Hanheide, CXXXIII und 117 Seiten, 2012


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Neue Veröffentlichung:

Stephan Hörner und Sebastian Werr (Hrsg.)
Das Musikleben am Hof von Kurfürst Max Emanuel

(Veröffentlichungen der Gesellschaft für Bayerische Musikgeschichte),
Tutzing 2012, 392 Seiten

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Frühere Mitteilungen:

Die Gesellschaft für Bayerische Musikgeschichte e. V.
veranstaltete im Rahmen ihrer Mitgliederversammlung
am 8./9. Mai 2010 in Regensburg.
ein lokalhistorisches Symposium und eine
Vorführung der neuen Hauptorgel (Fa. Rieger) des
Regensburger Doms durch Prof. Franz Josef Stoiber.

Näheres erfahren Sie hier.

 

Vom 24. 4. 2009 bis zum 3. 5. 2009 veranstaltet die
Gesellschaft für Bayerische Musikgeschichte gemeinsam mit der
Gesellschaft Klostermusik in Schwaben in Kempten anläßlich
des 300. Geburtstages von
Franz Xaver Richter eine Tagung zum Thema

"Franz Xaver Richter (1709-1789). Kompositorisches Schaffen zwischen
Wien und Straßburg am Ende des Heiligen Römischen Reiches"

Details zum Ablauf der Tagung finden Sie hier.

 

 

Neue Veröffentlichung:

Hans Pizka:
Josef Suttner. Hornist und Kammervirtuose (1881-1974)

 

Das Buch stellt den langjährigen Solohornisten des Bayerischen Staatsorchesters, Josef Suttner, vor.
Es ist mehr als nur eine einfache Lebensbeschreibung eines der berühmtesten Hornisten seiner Zeit,
sondern vielmehr eine Darstellung der künstlerischen und sozialen Stellung eines ersten Hornisten
in einem Spitzenorchester, dem ältesten noch heute bestehenden Orchester des westlichen Kulturkreises.

Das Buch ist als Veröffentlichung der Gesellschaft für Bayerische Musikgeschichte beim
Verlag Prof. Dr. Hans Schneider in Tutzing erschienen.

Der Autor, Hans Pizka, 1942 geb. in Metz, Sohn des Hornisten Erich Pizka, studierte er an der
Akademie für Musik und darstellende Kunst in Wien bei Gottfried von Freiberg und Josef Veleba.
Ab 1962 war er Solohornist des Bruckner-Orchesters Linz, seit 1965 Solohornist der
Düsseldorfer Symphoniker und von 1967 bis 2007 Solohornist des Bayerischen Staatsorchesters
und in dieser Funktion Nachfolger von Josef Suttner. Er absolvierte zahlreiche solistische Auftritte
in der ganzen Welt und war häufiger Einspringer bei den Wiener Philharmonikern. Pizka ist
Herausgeber hunderter Stücke für oder mit Horn, ferner Autor der Publikationen
Das Horn bei Mozart
, München 1980 und des Hornistenlexikons, München 1986.
Pizka ist Ehrenmitglied der Internationalen Horngesellschaft IHS. Vom österreichischen
Bundespräsidenten wurde er für seine Berufsleistung und für die musikalische Entwicklungsarbeit
in vielen Ländern mit dem Professorentitel geehrt.

 

 

Vom 31. 10. 2008 bis zum 2. 11. 2008 veranstaltet die Gesellschaft für
Bayerische Musikgeschichte gemeinsam mit der
Carl-Maria-von-Weber-Gesellschaft eine Tagung zum Thema

"Carl Maria von Weber in München. Webers Klarinettenwerke und ihr historisches Umfeld".

Im Mittelpunkt der Tagung steht Webers erstes Klarinettenkonzert,
das für den Münchner Hofklarinettisten Heinrich Baermann komponiert wurde
und in München uraufgeführt wurde.

Das Symposium findet im Orff-Zentrum statt.

Näheres erfahren Sie hier

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Neuer Band der Denkmäler der Tonkunst erschienen:
(Abbé) Georg Joseph Vogler: Requiem Es-Dur, hrsg. von Joachim Veit

Ende 2007 erschien Band 18 unser Denkmälerreihe, das Requiem in Es-Dur von Georg Joseph (Abbé) Vogler, herausgegeben von Joachim Veit. Vogler, am 15. Juni 1749 im Pleicherviertel in Würzburg als Sohn eines Geigenbauers und Violinisten der fürstbischöflichen Kapelle geboren, war eine der schillerndsten Figuren seiner Zeit. Er wirkte bis 1786 als Hofkapellmeister zunächst in Mannheim, mit der übergesiedelten Kapelle dann in München. Anschließend wurde er für zehn Jahre an den schwedischen Hof als Kapellmeister und Lehrer des Kronprinzen engagiert. Im Sommer 1807 ließ sich Vogler vom Darmstädter Großherzog Ludewig I. engagieren, jedoch nicht als Musiker, sondern als "Großherzoglich Hessischer Geheimer Rath", um u. a. akustische Beratungen beim Bau von Kirchen, Schulen und Hörsälen zu übernehmen, vor allem aber sich um den Orgelbau im Großherzogtum zu kümmern. Vor allem als Theoretiker und Experimentator im instrumententechnischen Bereich - so entwickelte er ein neues "Simplifications-System" für den Orgelbau - war er bedeutend; darüber verblassten jedoch seine Errungenschaften als Komponist.

Die Entstehungsgeschichte des Es-Dur-Requiems liegt weitgehend im Dunkeln. Vermutlich 1809 fertiggestellt, begann Vogler die Arbeit aber wohl erheblich früher. Ursprünglich von Vogler zu Haydns Trauerfeier in Wien 1809 intendiert, kam das Werk jedoch bis zu Voglers Tod am 6. Mai 1814 nicht zur Aufführung. Erst vier Jahre später kam es zur Drucklegung, anschließend folgten erste Aufführungen. Die Publizistik erkannte bald den Rang des Werkes; kein geringerer als Friedrich Rochlitz zählte es "unbedenklich unter das Vorzüglichste", "was die Tonkunst in dieser Gattung aufzuweisen" habe. Carl Maria von Weber hatte das Werk nach seiner Begegnung mit Vogler in Darmstadt im Jahr 1810 als "göttlich" apostrophierte. Dies konnte jedoch nicht verhindern, dass das Requiem bald in Vergessenheit geriet; es bleibt zu hoffen, dass dieses bedeutende Werk durch die Neuedition eine Renaissance erfährt.


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Neue Veröffentlichungen:

Stephan Hörner und Friedrich W. Riedel (Hrsg.)
Abt Gallus Zeiler OSB (1705-1755) und die Musikpflege in Kloster St. Mang zu Füssen


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Stephan Hörner/Hartmut Schick (Hrsg.)
Franz Lachner und seine Brüder
Hofkapellmeister zwischen Schubert und Wagner

Bericht über das musikwissenschaftliche Symposium anlässlich des 200. Geburtstages von Franz Lachner, veranstaltet von der Gesellschaft für Bayerische Musikgeschichte und dem Institut für Musikwissenschaft der Universität München
München, 24.-26. Oktober 2003


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Denkmäler der Tonkunst in Bayern; Band 19:
Johann Kaspar Kerll: Delectus Sacrarum Cantionum, hrsg. von Bettina Eichmanns


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Denkmäler der Tonkunst in Bayern; Band 17:
Symphonischen Dichtungen von Komponisten der "Münchner Schule".
Details finden Sie hier


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Am 23. Oktober 2007 fand in Weimar anlässlich der Wiedereröffnung der
Herzogin-Anna-Amalia-Bibliothek Weimar die Premiere der Oper

Alceste

von Anton Schweitzer und dem Libretto von Christoph Martin Wieland statt.

Die den Aufführungen zugrunde liegende Notenedition wurde von Stephan Hörner erstellt. Sie wird im kommenden Jahr in den Denkmälern der Tonkunst in Bayern publiziert werden.

Weitere Aufführungen sind am 24., 27., 28.10.2007 Stadtschloss Weimar, Festsaal

Es spielt das Concerto Köln unter Leitung von Michael Hofstetter
Alceste: Simone Schneider
Parthenia: Cyndia Sieden
Admet: Christoph Genz
Herkules: Josef Wagner
Regie: Hendrik Müller
Bühne und Kostüme: Mira Voigt
Dramaturgie und Projektleitung: Tina Hartmann

Die Oper entstand auf Bitte der Herzogin Anna Amalia und wurde 1773
im Theater des Weimarer Schlosses aufgeführt.

Inzwischen ist die Aufführung sowohl als CD-Mitschnitt als auch als DVD im Handel erschienen.


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Version 4 der Orgeldatenbank Bayern, hrsg. von Michael Bernhard und Alexander Heisig,
ist nunmehr über die Bayerische Staatsbibliothek online verfügbar.

Die Datenbank ist jedoch nach wie vor käuflich auf CD zu erwerben. Details zur Bestellung finden Sie hier.

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Am Freitag, den 26. Oktober 2007, um 15 Uhr fand im "Colloquium" des Museums der Stadt Füssen
die Festveranstaltung aus Anlaß des 10. Jahrestages der Gründung der Gesellschaft
"Klostermusik in Schwaben" statt

Dazu erschien im Verlag Prof. Dr. Hans Schneider als
Veröffentlichung der Gesellschaft für Bayerische Musikgeschichte folgende Publikation:

Abt Gallus Zeiler OSB (1705-1755) und die Musikpflege in Kloster St. Mang zu Füssen,
hrsg. von Stephan Hörner und Friedrich W. Riedel


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Vom 14. bis 16. Juli 2006 fand im Orff-Zentrum München ein Symposium zum Thema

Das Musikleben am Hof Max Emanuels

statt. Veranstalter sind die Gesellschaft für Bayerische Musikgeschichte sowie das
Forschungsinstitut für Musiktheater der Universität Bayreuth.


Für nähere Informationen klicken Sie bitte hier

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Anläßlich des Mozartjahres 2006 veranstaltete die Gesellschaft für Bayerische Musikgeschichte e.V. gemeinsam mit der Gesellschaft Klostermusik im Allgäu e.V. in Verbindung mit dem Kulturbüro
der Stadt Augsburg vom 28. April bis 1. Mai 2006 ein Symposium zum Thema


Mozart und die geistliche Musik in Süddeutschland.
Die Kirchenwerke von Leopold und Wolfgang Amadeus Mozart im Spannungsfeld
zwischen klösterlicher Musiktradition und aufklärerischem Staatskirchentum

Die Veranstaltung fand im Bildungshaus St. Ullrich in Augsburg statt.
Informationen zum Ablauf des Symposiums finden Sie hier


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Anläßlich der Aufführung von Agostini Steffanis Oper Alarico il Baltha, die erstmals seit der
Uraufführung in München im Jahre 1687 wieder erklang, veranstaltete die Gesellschaft für
Bayerische Musikgeschichte gemeinsam mit der Bayerischen Theaterakademie
am 18. Februar 2005 im Münchner Prinzregententheater ein einführendes Symposium.


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Karl Amadeus Hartmann
Komponist zwischen den Fronten und zwischen den Zeiten
Musikwissenschaftliches Symposium zum 100. Geburtstag
München, 5.-7. Oktober 2005

Informationen zum Ablauf des Symposiums finden Sie hier

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Klösterliche Musikkultur des Spätbarock
Nähere Einzelheiten erfahren Sie hier.

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Die Münchner Hofkapelle des 16. Jahrhunderts im europäischen Kontext.
(München, 2-4. August 2004)

Einzelheiten erfahren Sie hier.

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Die letzte Mitgliederversammlung unserer Gesellschaft in Würzburg (1/ 2. Mai 2004)
Einzelheiten zur Mitgliederversammlung und zum Kolloquium erfahren Sie hier.

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Vom 24. - 26. Oktober 2003 veranstaltete die Gesellschaft für Bayerische Musikgeschichte zusammen mit dem Institut für Musikwissenschaft der LMU München im Rahmen des Jubiläums 350 Jahre Oper in München und aus Anlaß des 200. Geburtstages von Franz Lachner im Orff-Zentrum München das Symposium

Franz Lachner und seine Brüder - Hofkapellmeister zwischen Schubert und Wagner.
Der Kongressbericht ist inzwischen erschienen. Weitere Details zum Ablauf des Symposiums erfahren Sie hier.

 
Letzte Änderung:12.05.2016